Health Monitoring

Ein regelmäßiger medizinischer Check Up verlängert oftmals das Leben mündiger Patienten, die sich diesem freiwillig unterziehen. Bei elektronischen Baugruppen verhält es sich genauso: durch regelmäßige Kontrolle auf obsoleszenzgefährdete Bauteile können rechtzeitig lebensverlängernde Maßnahmen eingeleitet werden. Die Baugruppe ist langfristig verfügbar, ungeplante Nichtverfügbarkeiten werden vermieden.

Lacon bietet „Health Monitoring“ als Dienstleistung in 3 verschiedenen Ausprägungen an:

1. Kontinuierliches und proaktives Health Monitoring

Für definierte Baugruppen wird anhand der Stücklisten ein kontinuierliches Monitoring aufgebaut. Mindestens einmal jährlich werden alle Bauteile hinsichtlich Langfristverfügbarkeit gescreent. Auf Basis der Ergebnisse werden Empfehlungen abgegeben bzw. entsprechende Maßnahmen hinsichtlich Bevorratung und/oder Substitution definiert und auf Wunsch umgesetzt. Der Kunde erhält einmal pro Jahr einen ausführlichen Zustandsreport.

2. Automatisches Health Monitoring

Für Kunden, die Ihre Baugruppen bei Lacon fertigen lassen, wird gegen einen geringen Mehrpreis ein kontinuierliches, sehr engmaschiges Monitoring durchgeführt. Durch Verknüpfung der Health Monitoring Daten mit den Artikelstammdaten im ERP wird bei jeder Artikelbewegung automatisch das Risikoprofil des Artikels überprüft. Unterschreitet die Verfügbarkeit einen zuvor definierten Wert, erhält der Bearbeiter sofort ein Signal. Der Kunde wird informiert und erhält einen Vorschlag wie der Engpass umgangen werden kann.

3. Projektbezogenes Health Monitoring

Gezielte und selektive Analyse von risikobehafteten Baugruppen mit entsprechendem Maßnahmenplan. Das projektbezogene Health Monitoring ist im Vorfeld einer Langzeitbevorratung oder eines Reverse Engineerings unabdingbar.

Screenshot Ergebnisliste

Wir arbeiten mit der CAPS-Datenbank, einem Produkt der Fa. Partminer.
Aktuell umfasst die CAPS-Datenbank > 200 Millionen Bauteile aus einer Historie von über 50 Jahren. Die Bauteile stammen von mehr als 3000 Herstellern, wobei der Anteil an aktiven Bauelemente-Herstellern dabei ca. 1800 umfasst.