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Internet of Things auf Kerngeschäft ausweiten

Jeder versteht unter IoT etwas anderes. Und für jeden Anwender sind die Auswirkungen auch andere. Daher muss oberstes Ziel sein: die Aufrüstung der installierten Basis und die Einbindung aller Neuentwicklungen in ein IoT-Gesamtsystem.

Nachdem der IoT-Hype einer fundierten IoT-Basis gewichen und die nüchterne Realität auch in Maschinenbau, Automation und Straße & Schiene angekommen ist, zeigt sich die belastbare Idee von M2M-Kommunikation und Co.

Warum wird IoT zunehmend bedeutsamer?

Wussten Sie, dass ...

  • ... es mittlerweile 3 mal so viele Kommunikationsgeräte wie Menschen auf der Welt gibt?
  • ... die maschinell erzeugten Daten um ein Vielfaches die menschlich erzeugten Daten übersteigen?
  • ... solch riesige (und stetig zunehmende) Datenmengen ohne Vernetzung keinerlei Nutzen liefern?
  • ... Nutzen jedoch nicht durch bloße Vernetzung, sondern erst durch eine sinnhafte Verbindung / Funktion entsteht (siehe "Donald Duck")?
  • ... zahlreiche Branchen dank Internet of Things (= sinnhaft verbundene Maschinen und Daten) bis zu 150 Milliarden US-Dollar in den letzten 15 Jahren sparen konnten?

Studie: I4.0 / IoT Vendor Benchmark 2017

Die Marktkonsolidierung für Industrie 4.0/ IoT-Anwendungen hat bereits begonnen, und nicht die technologisch besten Plattformen setzen sich am Markt durch, sondern es sind die Anbieter, die es schaffen, ein umfassendes IoT-Ökosystem zu gewährleisten. Dies sind zentrale Ergebnisse der „I4.0 / IoT Vendor Benchmark 2017“ Studie der Experton Gruppe, die über 80 Anbieter im deutschen Markt zu verschiedenen Kompetenzclustern nach Portfolio-Attraktivität und relativer Marktstärke hin bewertet hat.

„Die Anbieterlandschaft bei IoT Plattformen entwickelt sich im Zeitraffer – was früher Jahre in Anspruch genommen hat passiert gerade in wenigen Monaten.“, resümiert Arnold Vogt, I4.0 & IoT Lead Advisor; Projektleiter der Studie bei Experton.

Es wird letztlich keinen Bereich im Automations- und Investitionsgütergeschäft geben, der auf lange Frist von miteinander kommunizierenden Komponenten ausgenommen sein wird. Es kommt darauf an, die Datenmengen automatisiert zu analysieren, zu visualisieren und – je nach Autonomiegrad – zu eigenständig generierten Prozesseingriffen zu bringen.

Fullservice

Als Fullservice EMS-Dienstleister stellt Ihnen die Lacon Gruppe ein komplettes IoT-Ökosystem bereit, welches IoT-eingegliedert direkt an Ihre Geräte deren oft gewaltige Datenmengen sofort in Echtzeit mittels neuester Analyse- und Visualisierungsverfahren automatisch prozessoptimiert.

In der Regel beginnen Unternehmen mit den sog. IoT-Starter Kits, mit denen erste Protoypen bestückt und die als 0-Serie im Feld genau beobachtet werden. Das Grundprinzip ist simpel und besteht aus wenigen Elementen:

Worauf kommt es bei IoT-Plattformen an?

Das passende Ökosystem für die Eingliederung von intelligenten I4.0/ IoT-Lösungen beinhaltet fünf Kernkomponenten:

  • die komplette Software-Landschaft. Anforderungen sind auf der einen Seite höchstmögliche Standardisierung, maximale Datensicherheit (Industrial Security) und Echtzeitbetrieb, auf der anderen Seite individueller Zuschnitt und Flexibilität in der Nutzung.
  • die gesamte Logging-Peripherie (Datensammler, Sensoren, Kameras, Kommunikationsschnittstellen)
  • die darauf abgestimmten Kommunikationskanäle (GPIO, LAN, CAN, WiFi, 2G, 3G)
  • abrufbar aus einer Cloud-Lösung oder on premise
  • direkt in die Hardware Umgebung Ihrer Steuerungen und Controller eingebunden.

Maßgeblich sind auch die gesamten Randbedingungen im Blick zu behalten:

  • Kosten pro Datenpunkt
  • Übertragungstechnologie
  • Umwelteinflüsse
  • Power Management
  • Life-Cycle Management

Basierend auf diesen Aspekten entsteht eine in der Regel kundenspezifische Hardwareplattform, die die IoT Funktionskomponenten beherbergt und schützt.
Auf diese Weise werden angefangen von Einzelapplikationen bei stand-alone Maschinen bis hin zur MES im laufenden Betrieb durch zahlreiche vernetzte Datenlogger/ Sensoren die Applikationen an den Peripheriegeräten leistungsstärker, wartungsärmer und leichter zu überwachen.

Die Vision der neuen IoT-Plattformen geht aber weit darüber hinaus hin zur flexiblen, sich selbst optimierenden Produktion (Experton-Studie). In anderen Worten entsteht die Wertschöpfung mit einer IoT-Eingliederung direkt an den Geräten, deren gewaltige Datenmengen mit den neuen Analyse- und Visualisierungsverfahren automatisch zu Prozessoptimierungen in Echtzeit führen.

Die Gewinner am Markt sind in der Lage, unterschiedliche Geschäftsmodelle zu adaptieren

Für einen IoT-Paradigmenwechsel auf der installierten Basis inkl. der Weiterentwicklung der Produktreihen bieten die leistungsfähigsten Player eine Geschäftsmodelladaption des jeweiligen Herstellers an - ohne sich auf eine bestimmte Technologieplattform festzulegen. Was sich einfach anhört, ist in Wahrheit die hohe Kunst der IoT-Integration, indem die Zutaten von verschiedenen Herstellern und Standards verwendet werden können und sich ausschließlich am Produktionsmodell des Kunden orientiert wird.

[Quelle: experton-group.de: Artikel Industrie 4.0/ IoT Vendor Benchmark 2017, Kennzeichnung durch Lacon Gruppe (rot umrandet: IoT Platforms, I4.0 Platforms, IoT Starter Kits, IoT Smart Energy)]

Zum einen bedeutet dies für die IoT-Anbieter, die Einbindung in ein vollständiges Ökosystem gewährleisten zu können und zum anderen, die wesentlichen Funktionskomponenten gemäß der entsprechenden Anwendungen zu identifizieren und zu evaluieren. Dazu überblickt in der Regel ein EMS-Generalist alle tangierten Geschäftsprozesse und koordiniert die verschiedenen IoT-Maßnahmen, von der Entwicklung über die Prozesseinbindung bis zur Bereitstellung der Gewerke zum Bau der neuen Produkte. Der Softwarespezialist verantwortet die Systemintegration mit allen Schritten der Programmierung, IoT-Einbindung und des Hostings.

Der wesentliche Ansatz dieses Realisierungspfades ist, dass die Experten aus ihrer jeweiligen Expertise heraus im Verbund über das Geschäftsmodell des Kunden kommen. „Auf diese Art und Weise passiert es immer wieder, dass in unseren 'Storming-Workshops' IoT-Technologien essentiell als enabling & empowering products wahrgenommen werden.“, sagt Dr. Ralf Hasler, CEO der Lacon Gruppe, die im Verbund mit microtronics einer der IoT-Adaptionsanbieter auf dem IoT-Markt ist.

Verlässlich und sicher Anwendungen in den Markt bringen

  • Software und / oder Hardware
  • Hochgradig auf die jeweilige Anforderung anpassbar und skalierbar
  • Sowohl für geringe als auch für hohe Mengengerüste (Kosten / Datenpunkt!)
  • Maximale Transparenz: Entwicklungsumgebung steht Ihrem Unternehmen uneingeschränkt zur Verfügung!
  • Zahlreiche Hardware Module für Prototyping und Kleinserien verfügbar

Was bedeutet das also für Unternehmen mit einer breiten Produktbasis?

Produkte und Services IoT-fähig zu machen heißt vor allem weg von Inselinformationen, manuellen Eingriffen ex post vor Ort und langsamen Prozessoptimierungen zu kommen. Sowohl derzeit aktuelle Produkte als auch die installierte Basis können mit „Starter-Kits“ ohne weiteres Industrie 4.0 kompatibel gemacht werden und nach oben sind praktisch keine Grenzen gegeben.

Ein solcher Paradigmenwechsel lohnt sich hinsichtlich der Ebenen Maschine, Prozess und Mensch:

Cluster Maschine

  • Erhebung und Bereitstellung aller nur erdenklichen Daten in Echtzeit
  • automatisierte Fernwartung
  • automatisierte Systemoptimierung
  • Prognose Material Life-Cycle (Abnutzung, Reparaturanfälligkeit, Obsoleszenz)

Cluster Prozesse

  • Minimierung von Einsatzzeiten
  • Optimierung Energie, Auslastung und Prä-/ Postprozessen

Cluster Kundenmehrwehrt

  • Datenauswertung
  • Visualisierungen
  • Handlungsempfehlungen
  • Grad autonomer Entscheidungen

Cluster Herstellermehrwert

  • Kostenminimierung in allen Bereichen (Entwicklung, Einsatz, Support)
  • Grad der Selbststeuerung
  • Wettbewerbsfähigkeit
  • Nachhaltigkeit

Entscheidend ist nicht das IoT-System per se, da sich Software, Sensorik und Vernetzungstechnologien ständig weiterentwickeln, sondern die IoT-Managementgrundlage. Eingebettet in die Unternehmensorganisation befindet sich die Abteilung IoT-Systemmanagement, die ein vollständiges IoT Gesamtsystem überblickt und administriert.

Wie geht das?

Mit einem IoT-Anbieter, der in der Lage ist, ein komplettes Ökosystem bereitzustellen und für Marktbestand und Neuentwicklungen die beste Lösung zu finden. Die Lacon Gruppe bildet als Fullservice EMS-Generalist zusammen mit IoT-Gesamtsystemanbieter Microtronics einen IoT Adaptionsverbund zur Einführung von IoT-Lösungen.


Referenz: Vollautomatisiertes Entnahmeautomatensystem von Würth

Adaption des Geschäftsmodells eines weltweit agierenden Konzerns für Entnahmesysteme, angefangen von der Hardwareentwicklung, GUI-Programmierung sowie Schnittstellenprogrammierung für Backendsysteme und Systemintegration mit dem Ziel, die automatisierte und jederzeitige Verfügbarkeit von Produkten mittels der Administration von Waren, Informationen und Transaktionen zu gewährleisten

  • Pflichtenhefterstellung in Zusammenarbeit mit mehreren Konzerngesellschaften
  • Komplette Entwicklung der Hard- und Software: Steuerung, Master-Slave-Konzept, Bussystem
  • Vollständige Integration der Datenkommunikation über XML in ERP bzw. Konverter des Kunden
  • Optimierung der Mechanikkonstruktion in Zusammenarbeit mit dem Lieferanten des Schranksystems

Wir managen ein IoT-Gesamtsystem für Sie - Alles oder Teile!

IoT ermöglicht wichtige Vertriebsvorteile durch die Vernetzung erzeugter Daten über sämtliche Datensammler über verschiedenste Kommunikationskanäle:

  • Erhöhung Kundenbindung
  • Einblick in Nutzerverhalten
  • verbessertes Produkterlebnis

Lacon stellt Konzeption, Entwicklung, Technologie, Produktion und Support für alle Einsatzbereiche der Produktion, Automation, Maschinenbau, Straße und Schiene, Robotik und Consumer bereit. Das Grundkonzept orientiert sich dabei am 4OR (sprich „four“) Prinzip: Storming, Forming, Norming, Producing.

Wie kann der Einstieg in IoT gelingen?

Lacon und Microtronics bieten regelmäßig sog. Storming-Workshops zur Geschäftsmodelladaption IoT an, die explizit für das strategische Management gedacht sind, um die Möglichkeiten und Grenzen einer Produktionsumstellung inkl. der bestehenden Basis auf M2M-Fullservice zu erörtern.

Offen sind die IoT-Workshops auch für alle Interessierten, die sich einfach nur mit dem Thema vertraut machen wollen.

Alle Teilnehmer erhalten ein Weiterbildungszertifikat und sämtliche Unterlagen zur weiteren Konzeption im Betrieb.