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EMS-Dienstleister brauchen einen Imagewandel!

12.09.2018

Als eher "unsexy" wird die EMS-Branche nach wie vor von Bewerbern oft gesehen, trotz der vielen technologischen Errungenschaften und Engineeringleistungen in den vergangenen Jahren. Häufig nehmen Arbeitnehmer nicht die enorme Bandbreite an Tätigkeitsfeldern im Entwicklungs- und Fertigungsgeschäft wahr, sondern planen ihre Karriere in einem der "bekannteren" Firmen.

Da ein EMS-Dienstleister "nur" im Hintergrund agiert, stehen auf den EMS-Lösungen Markennamen der international bekannten Technologiekonzerne, und eben nicht "Lacon".

Doch Erkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung, viel mehr noch haben viele der bei der Markt&Technik Fachtagung anwesenden EMSler bereits einige Schritte in Richtung "innovatives Recruitung" unternommen.

Da der Firmenname häufig nicht als Lockmittel ausreicht, hat Lacon zum Beispiel mehrmals im Jahr "Bewerbertage" eingeführt. Schüler und Studenten von Techniker- und Hochschulen werden auf Jobmessen angesprochen, und dann für einen Praxistag in die Werkshallen Lacons eingeladen. Dort lernen sie das Unternehmen genauer kennen und kommen mit potentiellen Kollegen ins Gespräch.

Lacon CEO Dr. Hasler diskutierte mit seinen Mitstreitern bei der Fachtagung vom WEKA Verlag über die erschwerte Suche nach Fachkräften im EMS-Geschäft:

Auch sind die Anforderungen beim EMS »intrinsisch wesentlich höher als in anderen Geschäften«, meint Ralf Hasler, Geschäftsführer von Lacon und schildert das an einem Beispiel: »Wenn ein Ingenieur bei einem Automotive-OEM arbeitet, hat er ein überschaubares Artikelspektrum. Wenn er zu uns kommt, wird er mit einer immensen Vielfalt konfrontiert.« (Quelle: WEKA FACHMEDIEN GmbH, elektronik.net, Autorin: Karin Zühlke)

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