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Ultraschallverdichten

Sie wollen eine Verbindung eingehen – aber keine Kompromisse?!
Und bitte ohne Widerstände!

Mit der Ultraschallverdichtung versichern wir Ihnen eine rein metallische und in sich homogene Verbindung mit dem kleinstmöglichen Durchgangswiderstand.

Viele weitere Vorteile und Details zu unserem Ultraschallverdichten erfahren Sie hier. 

Hauptmerkmale:

  • Echte metallische Verbindung
  • Geringe Anpresskraft
  • Kein Aufschmelzen der Werkstoffe

Parameter:

  • Frequenzhöhe des Schwinger-Systems
  • Amplitude des Werkzeugs (Sonotrode)
  • Anpressdruck zwischen Sonotrode und Amboss
  • Übertragene Energie

Das Ultraschallverdichten zählt als Sonderverfahren zum Kalt-Press-Schweißen nach DIN 8593-6 und DIN 1910-11, DIN 1910-100. Es wird somit dem “Schweißen in fester Phase“ zwischen Kalt-Press-
Schweißen und dem Reib-Schweißen zugeordnet.

Technologie

  • Das Ultraschallschweißen ist ein Verfahren zum Fügen von thermoplastischen Kunststoffen und metallischen Werkstoffen.
  • Die technische Grundlage dafür ist die Bonding Technologie, die seit vielen Jahren in der Halbleiterindustrie eingesetzt wird.
  • Die nötige Wärme wird durch eine hochfrequente mechanische Schwingung erreicht, welche zwischen den Bauteilen durch Molekular- und Grenzflächenreibung entsteht. Somit gehört das Ultraschallschweißen und Ultraschallverdichten zur Gruppe der Reibschweißungen.
  • Mit Hilfe eines Generators wird ein hochfrequenter Wechselstrom erzeugt und auf einen Ultraschallwandler übertragen, der daraus eine mechanische Ultraschallfrequenz erzeugt. Diese Schwingungen werden auf die Sonotrode (Prinzip einer Stimmgabel) übertragen, die in Verbindung mit dem Anpressdruck die Verdichtung der Litzen erzeugt.

Funktionsdarstellung

Ultraschallschweißgerät

Schunk MINIC-IV

Die MINIC-IV wurde speziell zur Verarbeitung kleiner Leitungsquerschnitte entwickelt. Der maximale Knotenquerschnitt beträgt bei diesem System 15 mm².

Ihre Vorteile

  • Da keine Fremdmaterialien eingesetzt werden, handelt es sich um eine rein metallische Verbindung mit dem kleinsten denkbaren Durchgangswiderstand mit einer in sich homogenen Verbindung.
  • Keine Adernendhülsen oder Crimpkontakte
  • Keine speziellen Press- und Crimpwerkzeuge (Einmalkosten)
  • Erstellung von Schliffbildern und Abzugstests entfällt
  • Miniaturisierung von Anschlussklemmen, da der Durchmesser bei gleichem Kabelquerschnitt kleiner ausfällt
  • Neue Verbindungstechniken im Verbund mit Hotmelt-Umspritzung (Y-Stücke, Abzweiger)
  • Weniger Einkaufsartikel
  • Großer Querschnittsbereich mit einer Sonotrode
  • Verbindung von verschiedenen Materialien, z.B. Kupfer und Alu

Cases & Lösungen